Du glaubst, Content Marketing ist teuer und nur etwas für Grossunternehmen mit Marketingfachleuten? Das ist leider ein weit verbreiteter Irrtum! Damit Deine Inhalte zum Magneten werden und zahlende Kunden anziehen, brauchst Du kein fünfstelliges Budget. Viel wichtiger ist, dass Du weisst, wie Du das Potenzial von Inhalten ausschöpfst und Anfängerfehler vermeidest. Denn einige davon wirken wie Sand im Getriebe und bremsen Deinen Erfolg aus.

Wir sprechen Dich in diesem Artikel mit "Du" an, weil wir Dir unsere Ratschläge so auf einer persönlicheren Ebene näher bringen können. Wir zeigen Dir, welche Fehler Anfänger beim Erstellen und Vermarkten ihrer Inhalte machen und wie Du sie von Anfang an vermeiden kannst.Fünf häufige Anfängerfehler beim Content Marketing - und Tipps, wie DU es besser machst.

#1 Die wahren Bedürfnisse der Zielgruppe sind unklar

Grossartiger Content bringt nichts, wenn er die Zielgruppe kalt lässt. Viele Anfänger wissen nicht, welche Informationen von ihrer Zielgruppe gesucht werden. Ein Beispiel: Ein Krankenversicherer bietet einen Ratgeber mit gesunden Rezepten an. Keine schlechte Idee, aber die Zielgruppe, die von ihrem Versicherer Rezept-Empfehlungen wünscht, ist überschaubar. Vielmehr dürfte Nutzer interessieren, wie sie beispielsweise Tarife wechseln können oder was sich ändert, wenn sie heiraten. Eine Recherche der Bedürfnisse der gewünschten Zielgruppe ist also unerlässlich. Der nächste Fehler kann Dich bereits das Vertrauen des Nutzers kosten.

#2 Der Content enthält Rechtschreib- und Grammatikfehler

Das Vertrauen des Nutzers ist die Basis Deines Erfolgs! Dennoch wird häufig das Korrekturlesen von Texten vernachlässigt oder gar unterlassen. Rechtschreibfehler und eine unsaubere Grammatik hinterlassen einen unseriösen Eindruck. Dabei ist die Lösung simpel: lesen! Lies Deine Texte dreimal, einmal davon laut. So entdeckst Du Textstellen, die unverständlich formuliert sind oder sich nicht flüssig lesen. Am besten lässt Du zusätzlich einen Bekannten über den Text blicken - vier Augen sehen mehr als zwei. Dabei wirst Du feststellen, ob er gut für Google & Co optimiert ist.

#3 Der Content ist nicht für Suchmaschinen optimiert

Interessante und informative Inhalte für Menschen zu kreieren ist das vorrangige Ziel bei der Content-Erstellung. Viele Anfänger vernachlässigen dabei die Suchmaschinenoptimierung. Ohne SEO-Strategie bleibt viel Potenzial ungenutzt. Deshalb solltest Du nicht nur Inhalte kreieren, sondern parallel Keywords recherchieren und sie einfliessen lassen. Aber nicht übertreiben! Keyword-Stuffing wird als Spam gewertet und schadet Deiner Webseite. Mit Fingerspitzengefühl eingesetzt, sicherst Du Dir langfristig kostenlose Besucher. Wir empfehlen Dir bei einem 500 Wörtertext eine Keyworddichte von 0,5 - 1%.

Mit diesen Tools findest Du mit geringem Aufwand die richtigen Keywords:

- Google-Keyword-Planer - der Keyword-Planer von Google ist eine hervorragende Quelle zum Entdecken neuer Keywords.

- Google Trends - mit diesem Tool kannst Du Suchtrends erkennen und sehen, wann User was suchen.

- Kostenpflichtige Tools wie Searchmetrics, Sistrix und Xovi.

Das Ranking in den Suchmaschinen ist eine Sache. Damit die User aber überhaupt auf Deine Webseite klicken, brauchst Du vor allem eine Headline, die ins Auge fällt und den Leser in seinen Bann zieht. Aber:

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#4 Die Headline bekommt meist zu wenig Aufmerksamkeit

Die Headline ist eines der wichtigsten Elemente des Contents. Die einzige Möglichkeit, um Leser auf Inhalte aufmerksam zu machen, sind wenige Worte der Headline, die ins Schwarze treffen. Anfänger schenken ihr nur wenig Beachtung und wundern sich über verschwindend geringe Klicks. Deshalb muss die Headline perfekt sein. Sie fängt den Leser ein, zieht ihn in den Artikel. Kurz und knackig formuliert bringt sie den Inhalt auf den Punkt. Kommen wir zum Abschluss noch zur "Todsünde" beim Marketing.

#5 Der Content hat einen rein werblichen Charakter

Viele Neueinsteiger gestalten (oftmals auch unbewusst) aus ihrem Content eine Werbeanzeige. Das ist aber nicht der Sinn von Content Marketing. Guter Content vertreibt den Nutzer nicht, sondern zieht ihn durch Inhalte mit Mehrwert an - und er fühlt sich nicht dazu verpflichtet, für diese wertvollen Informationen eine Gegenleistung (beispielsweise Kauf eines Produktes) erbringen zu müssen. Der Werbeanteil sollte deshalb maximal zehn Prozent des Textes ausmachen. Besser ist es, Produktwerbung nur im Umfeld zu platzieren.

Fazit:

Es zahlt sich aus, zunächst Zeit und Herzblut in den Content zu investieren und bekannte Stolpersteine zu umschiffen. Mit einer gründlichen Recherche zu den Bedürfnissen deiner Zielgruppe legst Du den entscheidenden Grundstein für erfolgreiches Content Marketing. Lass beim Erstellen Deiner Inhalte SEO einfliessen und fange den Nutzer in den verschiedenen Kanälen mit knackigen Headlines ein. Betrachte Deinen Content als Produkt, das perfekt sein muss. Liefere es in fehlerfreiem Zustand aus und Du wirst Erfolg haben!

Hast Du noch andere Tipps oder Fallstricke für uns? Wir sind gespannt!

Falls Du eine Content-Marketing-Agentur zur Hilfe benötigst beim Erstellen deiner Content-Marketing-Strategie, lass es uns einfach wissen, wir sind gerne für Dich da.

Olivier Gachnang, Initiator

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