8 Tipps für erfolgreiches Affiliate Marketing als Advertiser

     

Bill Gates hat einmal gesagt: "Das Internet ist wie eine Welle: Entweder man lernt, auf ihr zu schwimmen, oder man geht unter." Falls du deine Produkte oder Dienstleistungen online vertreibst, hast du mit diesem Grundsatz sicher schon in der einen oder anderen Form Erfahrungen gemacht. Selbst wenn du ein überragendes Produkt zu guten Preisen anbietest, kann es dir passieren, dass du dich auf deiner Website ein wenig einsam fühlst. Möglicherweise entsteht in dir der Wunsch, dich mit einem Partner zu verbinden. Genau das versteht man unter Affiliate Marketing.

 

Affiliate Marketing: Ein altes Prinzip in modernem Gewand

Das Grundprinzip ist denkbar einfach und wurde vermutlich schon immer eingesetzt. Lange bevor das Internet den Handel und die Vertriebswege auf den Kopf gestellt hat, haben Verkäufer Provisionen bezahlt, wenn ihnen jemand Kunden gebracht hat. Heute kooperieren Shopbetreiber, sogenannte Advertiser, mit professionellen Werbepartnern, die man Affiliates oder Publisher nennt. Diese binden auf ihren Websites Werbe- oder Verkaufsanzeigen des Händlers ein und erhalten, je nach Vergütungsmodell, Provisionen für Klicks, Leads oder Verkäufer. Das Performance-Prinzip garantiert, dass das Werbebudget nicht fehlinvestiert wird. Trotzdem ist Affiliate Marketing kein Selbstläufer! Der Aufbau eines effizienten Partnerprogramms erfordert Zeit und Know-how. Die folgenden 8 Tipps helfen dir dabei, mit dieser Marketing-Strategie nachhaltigen Erfolg zu haben und typische Fehler zu vermeiden.

 

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 1. Finde das richtige Affiliate-Netzwerk

Gerade für kleinere Advertiser ist es sinnvoll, bestehende Affiliate-Netzwerke zu nutzen. Diese Netzwerke verfügen über einen Publisher-Pool und sorgen darüber hinaus für einen reibungslosen Auflauf der Kooperation. Bei der Auswahl solltest du folgende Kriterien beachten:

  • Das Netzwerk soll möglichst genau zu deiner Zielgruppe passen.
  • Die Geschäftsmodelle sollten transparent sein.
  • Eine Auswahl verschiedener Geschäftsmodelle ist nützlich.
  • Setup-Gebühren sind ein Kostentreiber - vermeide sie daher, wenn dein Werbebudget gering ist.

2. Wähle zielgruppenspezifische Publisher

Bei der Auswahl deiner Publisher ist es nicht empfehlenswert, nach dem Giesskannenprinzip vorzugehen. Konzentriere dich lieber auf wenige Vertriebspartner, die exakt deine Zielgruppe ansprechen - dazu musst du deine Zielgruppe natürlich kennen. Als Einsteiger ist es oft gar nicht so leicht, an passende Publisher heranzukommen. Nutze zur Suche nicht nur das Affiliate-Netzwerk, sondern möglichst viele verschiedene Kanäle. Setze auf deiner Website Links zu deinem Partnerprogramm, berichte darüber auf Social Media-Plattformen und halte auch auf Messen oder Veranstaltungen Ausschau nach geeigneten Affiliates.

 

3. Finde das richtige Vergütungsmodell

Pay Per Click, Pay Per Lead, Pay Per Sale oder gar Lifetime-Vergütung? Welches Modell das Richtige ist, hängt von deinen Zielen ab. So können beispielsweise frisch gestartete Unternehmen davon profitieren, wenn ihre Produkte rasch im Netz bekannt werden - Pay Per Click ist also durchaus angemessen. Hast du kein Werbebudget zu verschenken, dann wähle lieber Pay Per Sale.

4. Nutze verschiedene Publisher-Modelle

Affiliate Marketing ist ein Sammelbegriff für verschiedene Geschäftsmodelle. Berücksichtige nicht nur typische Themen-Websites mit Werbebannern, sondern denke auch an Preisvergleichs- und Testportale, Gutscheinanbieter, E-Mail-Publisher oder Fachblogs. Du bist dir nicht sicher, ob das Publisher-Modell taugt? Viele Affiliates lassen sich auch auf eine ein- bis zweimonatige Testphase ein.

 

5. Halte Kontakt zu Deinen Publishern

Jede Partnerschaft will gepflegt werden. Das gilt auch für deine Online-Vertriebspartner. Motiviere sie, indem du sie regelmässig mit Informationen versorgst, neue Produkte oder Aktionen ankündigst und sie über zusätzliche Verdienstmöglichkeiten informierst. Banal, aber nicht unwichtig: Beantworte ihre E-Mails in angemessener Zeit! Auch ein persönliches Gespräch kann die Beziehung enorm verbessern und viele lukrative Ideen generieren. Nutze daher Events oder Branchenveranstaltungen, um wichtige Publisher persönlich kennenzulernen. 

 

6. Achte auf die richtigen Werbemittel

Du solltest deinen Publishern regelmässig neue Werbemittel zur Verfügung stellen. Dazu zählen nicht nur Banner und Logos, sondern auch Textlinks, Bilder oder Gutscheincodes. Denke daran, dass der Anteil des Mobile Traffics immer höher wird und stelle daher sicher, dass deine Werbemittel auch von mobilen Geräten unterstützt werden. Vergiss ausserdem nicht auf Incentives und Call-to-Actions. Pauschal-Gutscheine für Neukunden können beispielsweise die Conversion Rate enorm erhöhen.

 

7. Optimiere Deinen Online-Vertrieb

Das beste Affiliate Marketing ist nutzlos, wenn dein Online-Verkauf technisch und logistisch nicht durchdacht ist. Verärgere Kunden nicht durch umständliche Bestellprozesse. Werbemittel sollten zudem niemals auf die Startseite deines Shops verlinkt sein, sondern möglichst exakt zu dem Produkt oder Angebot.

 

8. Controlling ist wichtig

Wie in jeder Partnerschaft können auch beim Affiliate Marketing Betrugsversuche vorkommen. Dein Affiliate-Netzwerk sollte dich dabei unterstützen, schwarze Schafe zu identifizieren. Verdächtig sind beispielsweise zu hohe oder niedrige Conversion Rates, aber auch Publisher, die mit wenig Traffic auffällig viele Sales oder Leads generieren.

 

Um eine Win-Win-Situation zu kreieren, solltest du also möglichst massgeschneiderte Partnerprogramme erstellen und diese laufend weiterentwickeln und optimieren. Das kann durchaus Zeit und Hingabe erfordern. Hast du weitere Tipps, um mit Affiliate Marketing online durchzustarten? Teile sie mit uns und unseren Lesern!

 

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