Wie Sie mit E-Mail-Marketing effizient werden

     
Eine Weile lang war die Diskussion darüber sehr gross, ob E-Mail als Kommunikationsmittel aussterben und als Marketing-Instrument an Bedeutung verlieren wird. Glücklicherweise hat sich E-Mail als einer der bedeutendsten Marketing-Instrumente weiterentwickelt. Die technischen Möglichkeiten erlauben es Ihnen heute, die Resultate sehr genau zu analysieren und sich ständig zu verbessern. In Kombination mit den Buyer Personas und Buyer Journey werden Ihre E-Mails noch zielgerichteter und folglich effizienter sein.

1. Die Ziele richtig definieren

Welche Art von E-Mail-Marketing brauchen Sie? Arbeiten Sie mit einem Newsletter? Führen Sie E-Mail-Kampagnen durch? Welche Ziele wollen Sie dabei erreichen: Neukundengewinnung, Kundenkommunikation oder Abverkauf?
 
Diese und viele weitere Fragen müssen Sie ganz genau beantwortet haben, da Sie je nach Antworten unterschiedliche Vorgehensweisen, Strategien und Instrumente auswählen werden. Wenn es sich um einen Newsletter handelt, werden Sie einen Mediaplan mindestens für die nächsten sechs Monate erstellen müssen. Ihr Mediaplan wird unter anderem auf die Events abgestimmt sein, die intern oder extern stattfinden, z.B. Tag der offenen Tür, eine Messeteilnahme oder einen Produkt-Launch etc. Bei vielen Unternehmen ist die Saisonalität für den Geschäftsablauf von grosser Bedeutung, was ebenfalls bei der  Mediaplanung berücksichtigt werdeb muss. Handelt es sich um eine zeitbegrenzte Kampagne, muss diese mit dem Gesamtablauf, wie z. B. Warenverfügbarkeit, Ressourcen-Bereitstellung für die vermehrten Anfragen bei Support etc gekoppelt sein. E-Mail Marketing kann also vieles beinhalten und bewirken − Zielsetzung und Planung sind dabei die ersten wichtigen Schritte.

2. Die Zielgruppen bestimmen

Kennen Sie Ihre Kunden? Kennen Sie deren Bedürfnisse? Wie gross ist Ihre Kundendatenbank? Verschicken Sie keine pauschale Meldungen − arbeiten Sie am besten mit Buyer Personas und Customer Journeys. So wird sich der Kunde viel mehr angesprochen fühlen. Dies vergrössert nicht nur Ihre Chance, die erste Hürde zu überwinden, nämlich dass die E-Mail überhaupt geöffnet wird, sondern Sie verschaffen dem Kunden auch ein positives Erlebnis, anstatt ihn mit SPAM zu verärgern. Wenn Sie E-Mails an die Leads versenden, sind detaillierte Kenntnisse über Buyer Journey definitiv von Vorteil.

 

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3. Den Content sorgfältig zusammenstellen

Nachdem wir die Ziele und die Zielgruppen bestimmt haben, können wir uns mit den Inhalten auseinandersetzen. Hier ist die richtige  Mischung aus Kreativität, Analyse und klaren Inhaltsvorgaben essenziell. Was heisst das? Achten Sie auf

  • Titel und Betreffzeile
  • Ansprache − personalisieren Sie die Ansprache unbedingt
  • Bilder
  • Links
  • CTA’s (Calls-to-Action)
  • Klarheit und Vollständigkeit (Was findet sich wann und wo, wer ist zuständig...? )
  • Struktur (Übersichtlich, benutzerfreundlich)
  • Mobile friendly
  • Länge 
4. Schaffen Sie Mehrwert für sich

Lassen Sie sich Ihre Reichweite durch die sichtbare Platzierung von Social Media Sharing Buttons vervielfachen. Oder ermutigen Sie die Empfänger, die Inhalte weiterzuleiten, ob per E-Mail oder einem Messenger Dienst. Bieten Sie verschiedene Möglichkeiten an, um den Vorgang möglichst einfach zum Teilen zu animieren. Fragen Sie zum Beispiel: “Kommt Ihr Freund zum Tag der Offen Tür mit? Dann senden Sie ihm gleich diese Einladung!” 

5. Die Unterschrift − Ihre Marken-Botschafterin

Irgendwie ist es einfach, geht jedoch hie und da vergessen. Nein, dabei meine ich nicht, dass Sie “Freundliche Grüsse” und den Namen des Unternehmens am Schluss vergessen würden. Platzieren Sie am Ende der E-Mail, aber noch bevor die Angaben zur Abmeldung kommen, die Buttons zu Ihren eigenen Social Media Profilen, Informationen über die Zertifikate und wichtigste Partnerschaften, weitere Links zu spannenden Events oder Ankündigung zum Produkt oder über einen Team-Mitglied − es gibt so viel, was Sie mit Ihren Kontakten teilen können, um deren Neugierde zu wecken. 

6. Der Versand − zögern Sie lieber ein Mal mehr

Sie haben einiges an Zeit, Energie und Kreativität in Ihre Kampagnen investiert und freuen sich darauf, diese in die Welt zu schicken. Haben Sie auch einen Testversand durchgeführt? Haben Sie die Ansichten in unterschiedlichen Browsern und insbesondere auf verschiedenen Mobilgeräten geprüft? Funktionieren alle Links? Sind die wichtigsten CTA’s gut erkennbar? Lassen Sie sich unbedingt von jemandem aus dem Geschäft, der nicht an der Kampagne mitgearbeitet hat, ein Feedback dazu geben. 

7. Die Analyse − werden Sie besser!

Das ist Ihre Chance! Was hat besonders gut funktioniert? Was hat nicht funktioniert? Warum oder warum nicht? Wie ist die Öffnungsrate, die Klickrate und die Bounce-Rate? Welche Inhalte wurden gelesen? Wurden die am Anfang gesetzten Ziele erreicht? Viele Softwares bieten gute Möglichkeiten, Ihre Kampagnen nach unterschiedlichen Kriterien auszuwerten. Ob Sie eine Inbound Marketing Software wie HubSpot oder nur E-Mail-Services wie Mailchimp verwenden, diese werden Ihnen in jeder Hinsicht erlauben, Ihr E-Mail-Marketing kontinuierlich zu verbessern.

 

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Greift man zu einem Klassiker der Kommunikationswissenschaft, Friedemann Schulz von Thun, der verschiedene Modelle zum Thema, dass der Sender und Empfänger nicht dasselbe sind, entwickelt hat, so wird es wohl immer spannend auf dem Gebiet des E-Mail-Marketings bleiben. Und das lieben wir! Ob Sie Fragen zur technischen Umsetzung haben oder zur Kampagnen-Entwicklung − sprechen Sie mit uns darüber! 

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