Google Ad Suggestions - Machine Learning zu Ihren Diensten

     

Das Schalten von Google Ads braucht viel Kenntnisse, Fingerspitzengefühl respektive genaueres Wissen über das Suchverhalten der Nutzer. In unserer digitalen, agilen Welt ändert sich eben auch das Verhalten der User sehr schnell. Wir befinden uns im Kreis der gegenseitiger Wechselwirkung. Neue Produkte, Ereignisse und Entdeckungen können die Wünsche und dementsprechend das Suchverhalten von Nutzern innerhalb von Tagen verändern. Das Wissen darüber, was up-to-date ist, hat Google selbst. Dies macht Google jetzt nicht nur sich zu Nutze, sondern unterstützt seine Kunden mit der neuen Funktion - Ad Suggestions.

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Was sind genau Ad Suggestions?

Wenn wir den Begriff aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen, dann heisst Ad Suggestions so viel wie Anzeige Vorschläge. Genau das sind es auch. Die Anzeige Vorschläge werden für das eigene Suchnetzwerk generiert.

Wie funktionieren Ad Suggestions?

Basierend auf Ihren jetzigen Werbeanzeigen generiert Google automatisch neue Anzeigen, die die Leistung Ihrer Kampagnen steigern sollen. Pro Woche liefert Google ein Maximum an 50 Vorschlägen. Diese automatisch generierten Anzeigen stehen Ihnen während der nachfolgenden 14 Tagen zur Verfügung und können auf der Seite “Empfehlungen” angeschaut werden. Dieser Service ist kostenlos.  

Nun, haben Sie bitte keine Angst, mit den Vorschlägen zugespamt zu werden. Effizienz bleibt auch in diesem Fall das höchste Gebot. Wie erwähnt, erhalten Sie Vorschläge nur ein Mal pro Woche und nur für die Kampagnen, die eine grosse Chance auf Leistungssteigerung haben.

Was gibt es ferner zu beachten?

Die datenbasierten Schlussfolgerungen von Google haben gezeigt, dass das Vorhandensein von mehreren Anzeigen in einer Anzeigengruppe 5 bis 15% mehr Klicks liefert als die Anzeigengruppen mit nur einer Anzeige. Das ist auch verständlich. Je mehr Variationen Sie den Nutzern und Bots zur Verfügung stellen, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den individuellen Bedürfnissen entspricht und sich mehr unterschiedliche Kunden angesprochen fühlen, respektive das die Bots Ihren Inhalten mehr Relevanz zuweisen. Zu beachten gibt es hier Folgendes: Wenn Sie die Anzeigenvorschläge nach 14 Tagen nicht ablehnen, übernimmt Google diese automatisch. Die Problematik dabei kann sein, dass gewisse Keywords oder Ausdrücke verwendet werden, die aus der Kampagnensicht nicht förderlich sind und strategisch z.B. vermieden werden sollten. Okay, das ist “worst case” Szenario. Wenn Sie jedoch Kontrolle über Ihre Veröffentlichungen im Internet behalten wollen, müssen Sie die Vorschläge überprüfen und diese gegebenenfalls ablehnen. Mehr Klicks heisst jedoch nicht automatisch mehr Conversions. Prüfen Sie bitte genau, je nach Produkt und Kampagnen-Ziel, ob die automatisch generierten Vorschläge tatsächlich zielführend sind. Generell kann man sagen, dass bei den Anzeigen für E-Shop Produkte die Ad Suggestions in der Regel Sinn machen.

Beim Erstellen der Vorschläge greift Google auf das Machine Learning. D.h., dass die Qualität der Texte sich mit der Zeit verbessern muss. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese neue Dienste zu testen.

Google befolgt strikt seine Anzeigenrichtlinien. Wenn Ihre Anzeige abgelehnt oder begrenzt zugelassen wurde, werden Sie keine Vorschläge erhalten.

Fazit

Beobachten Sie Ihre Ad Suggestions, überprüfen Sie diese regelmässig und wählen Sie die besten Versionen aus. Eventuell lohnt es sich, die Original-Anzeigen nochmals zu überprüfen, falls die Vorschläge und die Resultate nach 1 bis 2 Monaten nicht Ihren Erwartungen entsprechen.

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zu AdWords.

 
 

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