Inbound Marketing Methoden: Wer sind diese Buyer Personas?

     

Und nun, wer sind sie, diese Buyer Personas? Oder zu Deutsch – kennen Sie Ihre Kunden? Selbstverständlich, erwidern Sie jetzt und es geht um die Segmentierung.  Das ist korrekt, Segmentierung, allerdings unterscheiden sich die Buyer Personas in Inbound Marketing und Inbound Sales von der traditionellen Zielgruppen-Segmentierung.

Was ist eine Zielgruppe? 

Gemäss Wirtschaftslexikon stellt eine Zielgruppe die „Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketingaktivität angesprochen werden sollen..“

Einige Beispiele für die Segmentierung nach Zielgruppen sind

  • Soziodemographische Merkmale (Geschlecht, Alter, Bildung)
  • Psychologische Merkmale (Early Adopter, Late Adopter)
  • Geographische Ausrichtung (Region, Dorf-/Stadtbewohner)
  • etc.

Sie grenzen zwar die Gruppen von potenziellen Käufern ein, dabei bleiben diese gesichtslos.

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Wie unterscheidet sich eine Zielgruppe von Buyer Personas?

Eine Buyer Persona hat – im Gegensatz zur Zielgruppe – ein Gesicht, sie ist lebendig.

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Wie erstellen Sie eine Buyer Persona?

Buyer Persona repräsentiert einen „fiktiven Kunden“. Diesen fiktiven Kunden modelieren Sie  aus den bereits vorhandenen Informationen - internen Notizen, gesammelten Erfahrungen, Social Media Informationen sowie diversen Umfragen und Recherchen.

Eine Buyer Persona könnte zum Beispiel so aussehen:

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Name:                            Max Meilenstein

Position:                       Geschäftsführer, seit 8 Jahren im Unternehmen

Demografie:                35-45, in einer Beziehung, keine Kinder

Soziodemografie:    Uni-Abschluss, doppeltes Haushaltseinkommen CHF 180'000.-

Identifikatoren:        dominant, bestimmendes Auftreten, kommuniziert am Telefon,
                                           spricht schnell, interessiert an neuen Technologien und Möglichkeiten,
                                           immer sehr kritisch

Ziel:                                 den Spagat zwischen Digitalisierung und Menschlichkeit zu schaffen

Herausforderung:    beschränkte finanzielle Ressourcen, ein sehr junges Team

Interessen:                   Wein und gutes Essen

Bewegung:                   Golf

Wohnort:                       Vorort von Luzern

Ist Ihnen etwas aufgefallen? Plötzlich sehen Sie einen Menschen, es entstehen Bilder und Emotionen im Ihrem Kopf, Assoziationen werden geweckt und Verbindlichkeiten hergeleitet. Dank Buyer Persona werden Ihre Leads zum „Leben erweckt“. 

Fazit: Die Buyer Personas sind „fiktive Kunden“, die repräsentativ für verschiedene Typen Ihrer Kunden stehen. Die Begegnungen mit Ihren Kunden sind ausschlaggebend für die Erstellung der Buyer Personas.

Warum brauchen Sie Buyer Personas?

Ein Unternehmen benötigt, je nach grösse und Diversität seiner Kundschaft, zwischen 6 und 12 Buyer Personas. Hmm... klingt es aufwendig, die Buyer Personas zu erstellen? Wofür der ganze Aufwand? Diesem Thema widmen wir uns in künftigen Blogbeitragen. Als Anregung hier eine kleine Aufgabe aus dem Alltag: Sie wollen zum Essen ausgehen, mit einem Bekannten von Ihnen. Sie wollen zum Italianer. Wie gehen Sie da vor?

Haben Sie schon jetzt Fragen? Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf. 

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