Schritt für Schritt zum perfekten Blogartikel!

     

Das Erstellen von Blogbeiträgen bietet eine wunderbare Möglichkeit, eigene Gedanken zu einem bestimmten Thema mit anderen Menschen zu teilen. Blogartikel machen uns sichtbar, sie bieten uns die Möglichkeit Privatpersonen, Unternehmen und auch Kunden zu erreichen. Einen solchen Blogbeitrag schreiben kann jeder. Doch wie schreibe ich einen guten Blogartikel, der auch wirklich gelesen, kommentiert und geteilt wird? Es braucht eine Menge verschiedener Zutaten, um einen Blogartikel zu verfassen, der Menschen anzieht und ihnen beim Lesen einen Mehrwert bietet. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung und dazu passende Tipps und Tricks unterstützeich ich euch, Beiträge zu schreiben und zu gestalten, die eure Leser packen werden.

Themenwahl

Der allererste Schritt ist, logischerweise, die Auswahl des Themas, über welches ihr schreiben wollt. Die beste Formel, zur erfolgreichen Themenwahl, ist die folgende:

Zuhören. Einen wirklich guten Blog kann erst dann erstellt werden, wenn ihr wisst, was die Menschen überhaupt wollen. Es ist wichtig, den Kunden zuzuhören, damit ihr ihre Fragen und Anliegen kennt. Nur so könnt ihr einen Blog verfassen, für den sich Menschen interessieren und der auch wirklich gelesen wird.

Kommunizieren. Bereits im Vornerein müsst ihr euch unbedingt bewusst sein, für welche Kanäle ihr den Blogartikel verfasst. Behaltet stets im Hinterkopf, so zu kommunizieren, dass eure Leser und Leserinnen es auch wirklich verstehen. Sprecht ihre Sprache, um euch ihnen zu nähern.

Nützlich sein. Der letzte Punkt, den es bei der Themenwahl zu beachten gilt, ist die Verwendung des Blogartikels. Die Infos sollen schliesslich nützlich sein, damit der Artikel euren Lesern Mehrwert bietet. Nur so stellt ihr sicher, dass sie auch euren nächsten Blog lesen werden. Bietet überraschende und packende Inhalte, von denen sie Neues dazulernen können und die sie beeindrucken.

Packende Überschriften setzen

Das Setzen von ansprechenden und passenden Überschriften ist nicht immer ganz einfach. Um einen Titel zu setzten, der dem Inhalt entspricht, müsst ihr genau wissen über was ihr schreiben werden. Die Überschrift ist schliesslich dazu da, den Leser über den daraufhin folgenden Inhalt zu informieren und ihm bereits im Voraus einen Überblick zu verschaffen. Den Titel erst nach Verfassen des Blogartikels zu setzten, hat zwar den Vorteil, dass dieser ganz sicher zum Inhalt passt. Doch besteht die Gefahr, dass ihr am eigentlichen Thema vorbei schreibt.

 gr+-ner daumen    Zur Überprüfung eures Titels, denkt immer an diese vier Punkte

  :

  •      Ist der Titel verständlich? Erkennen die Leser sofort, über was ihr schreibt
  •      Ist der Titel nützlich? Liefert er Informationen zum Inhalt?
  •      Ist der Titel einzigartig? Könnt ihr euch von anderen Blogartikel abheben?
  •      Ist der Titel spezifisch? Bezieht er sich konkret auf den Inhalt?

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Es ist wichtig, dass eure Überschrift nicht zu viel verspricht! Es sollen keine Erwartungen geweckt werden, die beim Lesen des Blogartikels nicht erfüllt werden können.

 

Recherchieren

Bevor ihr mit dem konkreten Verfassen des Textes beginnt, lasst euren Gedanken freien Lauf. Durchsucht verschiedenste Seiten, Foren eventuell sogar Fachzeitschriften. Damit ihr einen glaubwürdigen und spannenden Blog schreiben könnt, müsst ihr selbst ein Experte in dem Thema eures Artikels sein. Den zuvor gesetzten Titel könnt ihr für euch selbst als Rahmen benutzen, damit ihr euch bei der Suche nicht verrennt und abschweift. Behaltet immer im Hinterkopf, über was ihr eigentlich schreiben wollt, so findet ihr ganz sicher die hierfür passenden Informationen.

gr+-ner daumenDamit ihr trotzdem alle eure aufkeimenden Ideen bei der Recherche nicht vergesst, könnt ihr eine Ideenliste führen. So habt ihr die Möglichkeit, immer wieder darauf zurück zugreifen.

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  Gebt acht, dass ihr euch nicht in der Recherche verliert. Am Besten plant ihr eine bestimmte Zeit für die Recherche und     für das Brainstorming ein, die ihr nicht überschreitet.

 

Struktur erstellen und Blog gliedern

Nachdem ihr eure Informationen beisammen und euch in die Thematik eingearbeitet habt, plant ihr die Struktur des Artikels. Unterteilt euer Textblatt in mehrere kleinere Absätze. Idealerweise setzt ihr bereits Zwischentitel zu diesen Absätzen. So bietet ihr dem Leser Unterstützung, damit er sich im Text besser zurecht findet. Zudem geben Zwischenüberschriften zusätzlich Auskunft über den Inhalt des folgenden Abschnitts. Die Leser haben so die Möglichkeit, eventuell auch nur einige einzelne Abschnitte und nicht den gesamten Blogartikel zu lesen - ganz nach dem Bedürfnis eurer Leser. Wenn Zwischentitel und Struktur stehen, könnt ihr eure zuvor gesammelten Informationen ganz einfach den jeweiligen Absätzen zuordnen. Der Rahmen steht somit, nun geht es ans Ausformulieren.

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Thematisiert immer nur einen Aspekt pro Absatz. So erreicht ihr Übersichtlichkeit und verleiht dem Artikel   Transparenz.

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Gebt euch nicht mit einer einfachen Einleitung-Hauptteil-Schluss Struktur zufrieden. Denkt immer daran, der Blogartikel soll zum Lesen animieren!

 

Inhalt und Sprache

Der erste Satz ist die halbe Miete. Dieser erste Satz muss den Leser packen. Er muss Lust verspüren, weiter zu lesen. Zitat-Einstiege und Praxisbeispiele sind hierfür gute Beispiele. Sie machen die Sprache lebendig und  somit das Lesen kurzweilig. Im Anschluss ist es  wichtig, dass ihr euch immer bewusst seid, welche Botschaft ihr dem Leser übermitteln wollt. Weshalb lesen sie euren Blogbeitrag, was wollt ihr ihnen mitteilen? Orientiert euch stets am Titel, damit ihr das Wesentliche eures Artikels im Blick behaltet!

Haltet ihr euren Inhalt knackig und prägnant sorgt ihr automatisch für klare Aussagen. Der Leser will schliesslich nicht lange nachdenken müssen, was der Autor denn eigentlich sagen will. Transparenz erreicht ihr jedoch nicht nur durch die richtige Strukturierung eures Inhaltes. Durch die Bildung einfacher und kurzer Sätze erleichtert ihr den Menschen das Lesen extrem.

Achtung, nicht so:

“Ohne Punkt und ohne Komma” - Sätze sind unglaublich anstrengend zum Lesen eure Leser haben am Schluss des Satzes den Satzanfang bereits wieder vergessen weshalb sie keine Lust haben euren sorgfältig verfassten Blog zu Ende zu lesen und dies wäre doch sehr schade weil ihr viel Zeit und Energie in diesen Artikel gesetzt habt um den Lesern ein spannendes Thema anschaulich darzulegen.

Bildet also unbedingt kurze Sätze mit verständlichen und einfachen Wörtern! So fördert ihr die Transparenz und zugleich verhindert ihr, dass Leser abspringen und euren Artikel nicht zu Ende lesen.

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Bleibt unbedingt eurem persönlichen Schreibstil treu! Nur so wirkt ihr glaubwürdig und authentisch. Ihr sollt euch während dem Schreiben des Artikels wohlfühlen, damit sich eure Leser ebenfalls wohl fühlen.

Download Zu lange und komplizierte Sätze sind nicht leicht zu lesen. Formuliert daher lieber kurze aber verständliche Sätze mit  einfachen und bekannten Wörtern.

 

Feinschliff

Sobald die Erstfassung steht, heisst es: redigieren, formatieren, editieren! Ein Blogartikel ist nie fertig. Immer und immer wieder kann am Inhalt, an der Formulierung oder an der Sprache geschliffen werden. Verliert euch nicht in Details und achtet dafür auf die wesentlichen Aspekte wie die Rechtschreibung und die Formatierung. Es gibt nichts ärgerlicheres als Rechtschreibefehler. Zu viele Fehler lassen den Text weniger seriös und professionell wirken. Der Inhalt kann dabei noch so spannend, interessant und neu sein. Eine zu grosse Anzahl an Rechtschreibfehler wertet den Inhalt ab und erschwert das Lesen. Der zweite wichtige Punkt, den es zu beachten gilt, ist die Formatierung eures Artikels. Wählt eine Schriftart, die angenehm zu lesen ist. Die Serifenschrift eignet sich hierfür eher weniger, da sie allenfalls störend wirken kann. Wählt ausserdem eine genügend grosse Schriftgrösse, um das Lesen weiter zu vereinfachen.

gr+-ner daumen    Weniger ist mehr. Zu auffallende Layouts lenken lediglich vom Inhalt ab!

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 Rechtschreibfehler sind ärgerlich -  für Leser und Autor. Vermeidet dies, indem ihr euren Text einer anderen Person zum  Gegenlesen gebt.

 

Passende Bilder- Ein Genuss für die Augen

Bilder bieten Abwechslung und fördern die Aufmerksamkeit und das Verständnis des Textinhaltes. Jedoch gilt es auch hier einige Regeln zu beachten. Zunächst einmal wählt nur Bilder, die auch wirklich einen Mehrwert für den Leser bieten. Es hat keinen Sinn, Fotos oder Statistiken einzufügen, auf welche bereits im Text detailliert eingegangen wurde. Nutzt eure Bilder als zusätzliche Informationsquelle und nicht als Mittel zu einer ansprechenden Darstellung. Verwendet ihr Fotos, überlegt euch gut, wie ihr diese im Text einbinden wollt. Haben sie keinen oder einen unzureichenden Bezug zum Inhalt, so lasst sie besser weg! Vergewissert euch zudem, dass die Qualität der Bilder stimmen und eine Legende sowie die Quelle mit der Herkunft des Bildes vorhanden ist. Dies fördert wiederum zusätzlich die Transparenz eures Artikels!

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Aussagekräftige und passende Bilder tragen viel zum Verständnis bei. Anhand von Fotos und Statistiken kann der Inhalt zusätzlich unterstrichen werden und weiterer Mehrwert generiert werden.

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 Fotos, die keinen Bezug zum Inhalt haben verwirren den Leser bloss. Verzichtet zudem auf Bilder schlechter Qualität      oder mit nicht relevantem Inhalt.

 

Wie ihr seht, braucht es ganz verschiedene Zutaten, um einen Blogartikel ansprechend zu verfassen und zu gestalten. Mit dieser Schritt-für-Schritt Anleitung sollte es euch jedoch gelingen, die Leser zu fesseln und sie dazu zu bringen, regelmässig eure Beiträge zu lesen, zu kommentieren und zu teilen. Nun wünsche ich euch viel Spass beim Schreiben eures Blogartikels!

Fragen zum Verfassen eines Blogartikels? Wir stehen dir gerne zur Seite.

 

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