Semantische Suche in Google

     

 

Was ist Semantische Suche?

Das Thema ist nicht neu, jedoch im Zeitalter von Content Marketing aktuell wie nie. Lassen wir uns vorerst die Semantische Suche definieren. „Semantic“ kommt aus dem Lateinischem und bedeutet so viel wie „Bedeutung von Zeichen“. Als Zeichen können hierfür Sätze, Wörter oder auch Teilsätze oder Teilwörter dienen. Dahinter verbirgt sich eine Wissenschaft mit Begriffen wie statische Semantik, dynamische Semantik, logische Semantik und noch einiges mehr – aber das überlassen wir doch den Wissenschaftlern. Unser Thema ist ja die Semantische Suche in Google. Unter Semantischer Suche wird eine Suchmethode verstanden, die die Bedeutung eines Suchbegriffs nicht als isoliertes Wort „wahrnimmt“ (sofern wir über so was wie eine „Wahrnehmung“ von Suchmaschinen sprechen können), sondern die sich auf das gewünschte Resultat der Suchergebnisse konzentriert.

 

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Wieso ist die Semantische Suche wichtig?

In den Zeiten „Prä-Semantischer Suche“ waren die Suchergebnisse oftmals unbefriedigend oder verwirrend – dafür aber lief die Suchmaschinen-Optimierung ganz einfach: man fülle so viele Keywords wie möglich ab, ohne wirkich auf die Qualität des Inhalts zu achten und schon war man gut gerankt. Bei der Semantischen Suche entschlüssen die Bots die Bedeutung von Website-Inhalten: Texten, Verlinkungen, Meta- und Alt-Descriptions. Das heisst, je qualitativ höher Google die Inhalte einstuft, je strukturierter eine Webseite ist und je relevanter die Suchresultate für einen Nutzer sind, desto besser wird diese Webseite gerankt. Und das Ranking ist für jeden Webseitebetreiber von höchster Priorität. So viel – so gut! Nun wirds aber kniffliger...

#1: Keywords

Es sind nicht die einzelnen Suchbegriffe, die ermittelt werden müssen, sondern Suchbegriffskombinationen – so genannte Longtail-Keywords. Beispielweise bieten Sie Reinigungsmittel für Autos an. Wenn Sie nur die Begriffe "Reinigungsmittel" und "Autos" als einzelnen Keywords eintragen, dann wird Ihre Website womöglich von Google bestraft, da beide Begriffe sehr ungenau mit Ihrem Angebot übereinstimmen. Sie verkaufen keine Reinigungsmittel für Garten, für Zuhause, für Werkzeuge etc., sondern für Autos. Und Sie verkaufen schon gar keine Autos! Es ist also in Ihrem eigenen Interesse, die richtigen Wortkombinationen zu ermitteln, nach der Ihre Zielgruppe sucht. Dies können beispielsweise Begriffe wie "Auto pflegen", "Auto reinigen", "Auto polieren" sein. Versuchen Sie sich immer in die Situation des Kunden zu versetzen – wonach würden Sie suchen?

#2: Funktionsweise semantischer Suchmaschinen

Semantische Suchmaschinen suchen nach „ähnlichen“ Begriffen: sie versuchen zu verstehen, was das Ziel Ihrer Suche ist und „interpretieren“ dann Inhalte im Kontext Ihrer Suche, bevor Sie Ihnen die Resultate liefern.

 

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#3: Keywords Tools

Das meistbekannte Instrument ist Google AdWords Keyword Planner. Wenn Sie ein Google Konto haben, können Sie das Tool kostenlos nützen. Der Keyword Planner liefert für Ihre Recherche auch Ideen und Vorschläge. Analog wie der Keyword Planner funktioniert auch Soolve und kann sogar ohne Anmeldung benützt werden.

 

Semantische_Suche_Wortgruppen.png

 

Ein eher wissenschaftlicher Ansatz, der jedoch sehr gut als Ideengeber dienen kann, ist das Tool der Uni Leipzig, das frei zur Verfügung steht.

 

 

Semantische_Suche_Wortnetz.png

 

Semantische Suche = Win-Win-Situation 

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit der Funktionsweise von Semantischer Suche auseinanderzusetzen. Einerseits, um Ihr Angebot möglichst präzise beschreiben zu können und andererseits, um herauszufinden, nach welchen Begriffen, die zu Ihrem Angebot passen, die Nutzer im Web suchen. Diese Vorgehensweise kann Ihnen in der Zukunft einen enormen wirtschaftlichen Nutzen bringen.  

Seien Sie auf jeden Fall kreativ und offen für Neues. Haben Sie Fragen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf - wir freuen uns auf Sie! 

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