Content is king, if not the emperor! But where is the queen? 

Eigentlich ist schon seit 1997 klar, als ein gewisser Seth Godin seine so genannte Permission Marketing Methode entwickelte und feststellte, dass der Konsument traditionelle Werbung immer mehr ablehnen und dafür stärker personalisierte und relevante Informationen erwarten würde, d.h. die Marketingbotschaften, die er sich wünscht. Und auch wenn Bill Gates schon 1996 postulierte „Content is king!“, so hat es doch noch ziemlich lange gedauert, bis sich die Marketer dieser Welt trotz der millionenfachen Abfüllung von Corporate Websites diese Weisheit wirklich zu Herzen genommen haben. 

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Erst 2007 hat David Meerman Scott mit seinem Buch „The New Rules of Marketing & PR“ die gesteigerte Bedeutung der Mund-zu-Propaganda durch Konsumenten in den Sozialen Medien erkannt und den Marketers empfohlen, dass sie im Content Marketing wie Journalisten und Meinungsführer denken und auch so auftreten sollten. Und erst ein Jahr vorher hatten Brian Halligan und Dharmesh Shah die Inbound Marketing Methode gefeiert. Inbound Marketing zielt darauf ab, dass Firmen ihren Content so attraktiv aufbereiten, dass sie von den Kunden von allein im Web gefunden werden, weil diese die Problemlöseangebote der Firmen schätzen und dafür im Gegenzug in einen echten Dialog mit den Unternehmen eintreten, der früher oder später zum Geschäftsabschluss führen wird.     

Die echte Marketingrakete steigt erst noch! 

Diese Entwicklung ist nicht nur unumkehrbar – sie wird sich durch das Zusammenwirken von Big Data, Smartphone und Social Media noch einmal deutlich beschleunigen. Der Think Tank Economist Intelligence Unit des weltweit renommierten britischen Wirtschaftsmagazins The Economist hat schon 2015 in einer aufsehenerregenden Folgestudie „The Path to 2020: Marketers Seize the Customer Experience“ (zu deutsch: „Die Marketers beschlagnahmen die Kundenerfahrung“) fünf grosse Megatrends für die restliche Dekade eruiert, die das Marketing dauerhaft verändern werden.

Diese fünf grossen Megatrends bringen den grössten Veränderungsdruck im Marketing:

#1: Weil das Marketing die Kundenerfahrung beherrscht, steigt es selber auf

86% aller befragten Chief Marketing Officers rund um den Globus glauben, dass sie bis 2020 die gesamte Customer Experience mit ihrem Unternehmen kontrollieren und verantworten werden. Damit einher wird eine massive Aufwertung des Marketings innerhalb der Unterneh-mensführung gehen, weil das Marketing durch datengestützte Analysen und zielgenauere Massnahmen mehr Umsatzerlöse generieren kann.  

#2: Die Rakete der Komplexität startet erst noch

Die Beschleunigung durch die digitale Transformation und die Zunahme mobiler Lebensstile (Stichwort „digitale Nomaden“) wird unweigerlich zu einer Explosion der Marketingkanäle führen. Grosse Unternehmen auf der ganzen Welt werden Milliarden von Interaktionen mit ihren potenziellen und bestehenden Kunden managen müssen. Gleichzeitig müssen sie diesen Quantensprung in der Kommunikation auch technologisch meistern.

#3: Personalisierung über alle Plattformen

Die Kunden werden auf unzähligen Kanälen unterwegs sein. Wenn man sie auf diesen Customer Journeys auf dem Schirm behalten will, dann braucht es einen einheitlichen und echtzeitlichen Überblick. Nur so werden moderne Marketers in der Lage sein, mit ihren Kunden einen permanenten und zugleich personalisierten Dialog über alle internetbasierten Platt-formen, Technologien und Standorte hinweg zu führen. Es bleibt dabei: Die neuen Medien werden die traditionellen Medien (TV, Radio, Kino, Print, Direkt Marketing etc.) weiterhin in einem dramatischen Ausmass verdrängen.

#4: Kundenerfahrung – die neue Währung für den Markenwert. 

Weil sich die Qualität der Produkte und Dienstleistungen einzelner Anbieter und Hersteller schon seit längerer Zeit nicht mehr markant unterscheiden, wird die Kundenerfahrung zur dominierenden Kriterium für den Markenwert. Stetige und vor allem personalisierte Kundenerfahrungen über alle Plattformen hinweg werden zum Gütesiegel einer Marke. 

#5: Am Ende stehen vorerst kleine und keine(!) Bildschirme.

Nachdem wir uns alle nach den anfänglich kleinen Mobiltelefonen an die Smartphones mit den grösseren Touchscreens gewöhnt haben, gehen jene technologischen Trends, die den grössten Einfluss auf die Marketingorganisationen haben werden, wieder in eine andere Richtung. Diese Trends fokussieren auf kleine Bildschirme (Stichwort „Smart Watch“) oder sogar auf Geräte ohne Bildschirme, auf mobile Endgeräte und Netzwerke mit der Fähigkeit zur Personalisierung. Am Ende der Entwicklung steht dann vorläufig das Semantische Web oder das Internet der Dinge.

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